Unser #WiB – KW 11 – Frühlingsanfang

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Blogdingens, Leben mit Kindern, Wochenende in Bildern, Zuhause

Unser Wochenende war eigentlich ganz simpel, aber so schön, dass ich mich nach langer Zeit nun endlich mal wieder dazu aufraffe, ein Wochenende in Bildern zu „verewigen“. :-)

Samstag

Der Morgen begann – wie in letzter Zeit eigentlich immer – viel zu früh. Pünktlich um 6 war der Kleine Ajan wach. Der Papa Pelz und ich versuchten diesen Umstand so gut es ging so lange wie möglich zu ignorieren, was für mich reichlich schwer war, denn der Sohnemann machte sich einen Spaß daraus, mein T-Shirt „anzuziehen“.

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Nach einem leckeren Frühstück mit frischen Brötchen und ein paar Vorbereitungen für das Mittagessen, fuhren wir mit der S-Bahn nach Buxtehude, wo wir eigentlich in den Zug nach Stade umsteigen wollten, was dann aber wegen Gleisbauarbeiten flach fiel. Also doch „nur“ Buxtehude. Spaziergang durch den Park, ausgiebiges Gucken an den Fleeten und Bronzeskulpturen in der Innenstadt, Franzbrötchen und Streuselschnecke naschen bei der „Caffeetante“ und ein kleiner Hilfseinkauf für den Osterhasen im Bücherladen machten den Vormittag dann aber doch trotz des kalten, trüben Wetters zu einem echten Familienerlebnis.

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Pünktlich zum Mittagessen waren wir wieder zuhause. Es gab das „Komplementärfarbenessen“ zum letztwochenendigen Spinat: „Pinke Suppe“, eine Kartoffelsuppe mit Roter Beete. Ich glaube, die Kinder haben nun ein neues Lieblingsessen. ;-)

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Während der Kleine Ajan sein Mittagsschläfchen hielt, bereitete ich schon einmal den Kaffeetisch vor. Die Osterhasenanhänger hatten wir zuvor in Buxtehude gekauft, genauso wie den wunderschön und farblich perfekt passend verpackten Kuchen.

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Als alle Familienmitglieder wieder beisammen waren, durften sich die Kids auf ihre Osterhasenleckereien stürzen.

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Anschließend ging der Papa Pelz mit dem Kleinen Ajan zum Spielen ins Haizimmer. Ich machte mich daran, das Gästezimmer weiter aufzuräumen bis schließlich das Fleischbärchen mir Gesellschaft leistete. Ich weiß gar nicht mehr, wie wir darauf kamen, aber aus irgendeinem Grund erinnerte sie sich an mein Geigenspiel am letzten Wochenende. Ich hatte nach längerer Zeit endlich mal wieder meine Geige ausgepackt und ein paar Kinderlieder gespielt. Nun aber wollte sie unbedingt selbst auch Geige spielen. Eigentlich hatte ich es bewusst meiner Dreijährigen verschwiegen, dass wir gerade eine kleine 1/8 Geige im Hause hatten. Da sie nun jedoch so sehr bettelte, zeigte ich ihr doch das Instrument und sie durfte es natürlich auch mit etwas Unterstützung halten. Was soll ich sagen, ich war echt „baff“, wie schnell sie meine ersten kleinen Anweisungen und Tipps in die Tat umsetzte. Mal sehen, wie lange der „Hype“ anhält. Auf jeden Fall wünschte sie sich nach dieser wirklich wunderschönen gemeinsamen halben Stunde vom Osterhasen eine eigene kleine Geige. Ich wollte ihr nie meine eigenen Interessen aufdrängen, und nun kommt sie ganz von alleine darauf. Ich muss mich echt zusammenreißen, nicht irgendwelche Erwartungen daran zu hängen. Trotzdem war das ein echter #hach-Moment – für Mutter und Tochter! ♥︎

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Nachdem die Kinder im Bett waren (was beim Kleinen Ajan wieder eine gefühlte Ewigkeit dauerte), bekamen wir am späten Abend noch Besuch von Salômé, eine meiner beiden Kolleginnen, und verbrachten einen sehr schönen Weinabend mit tollen Gesprächen.

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Sonntag

Der Morgen begann viel zu früh für meinen Geschmack, ganz besonders nach einem wirklich sehr langen vorangegangenen Abend (Salômé und ich waren erst um halb 4 im Bett, der Papa Pelz etwas früher). Der Papa Pelz ließ unseren Besuch und mich aber noch ein wenig länger schlafen und holte mit den Kindern schon mal frische Brötchen. ♥︎

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Nach dem gemeinsamen Frühstück, das für die Kinder schon das zweite war, wurde gespielt. Die Kinder hatten unseren Übernachtungsgast ja am Vorabend gar nicht mehr zu Gesicht bekommen und brauchten erst ein Weilchen (besonders das Fleischbärchen) bis sie sich an die für sie noch fremde Person gewöhnt hatten. Dann tauten sie aber schnell auf und ehe sich Salômé versah, war sie auch schon quasi zum festen Teil unserer Familie deklariert und integriert worden. Wer Vorlesen kann, hat beim Fleischbärchen schnell einen Stein im Brett. ;-)

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Nach einer Weile verlegten wir den Spielort schließlich ins Haizimmer. Hier wurde ausgiebig getobt. Der Kleine Ajan übte außerdem auch wieder einmal das Schneiden von „Holzbrot“ mit einem Spielzeugmesser.

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Nach dem Mittagessen mit den noch reichlichen Resten der „Pinken Suppe“ und einem spontanen Eisnachtisch vom Eiswagen, der wirklich zum perfekten Zeitpunkt vor unserer Haustür hielt…

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… war Siesta angesagt. Das Fleischbärchen machte es sich auf dem Hocker des Fernsehsessels gemütlich, auf dem ich meine Beine ausgestreckt hatte. So kuschelten wir uns gemeinsam unter eine Decke und genossen die friedliche Stille im Haus während wirklich alle außer uns beiden schlummerten.

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Weil das Fleischbärchen jedoch dann auch bald schläfrig wurde, aber eigentlich keinen Mittagsschlaf mehr machen sollte, weil sie sonst abends ewig nicht einschläft, widmeten wir uns den bereits am vergangenen Wochenende ausgepusteten Eiern. Eines unserer beliebtesten Bastelmaterialien ist schon seit einiger Zeit Washitape. Mit Schnipseln dieses japanischen Reispapierklebebandes haben wir schon so Manches verziert.

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Als alle wieder wach waren und ich mich anschließend auch noch mal eine halbe Stunde alleine ausgeruht hatte, aßen wir die Kuchenreste vom Vortag und gingen wir zum Tagesabschluss raus auf den Spielplatz um die letzten, an diesem Wochenende so raren Sonnenstrahlen einzufangen, bevor die Kids in der Badewanne planschen durften und wir nach dem Abendbrot Salômé verabschiedeten.

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Was für ein unaufgeregtes, harmonisches Wochenende mit so viel tollen familiären und freundschaftlichen Momenten. Davon werde ich sicherlich noch eine ganze Weile zehren.

Liebe Grüße,

3e6aa-eureanne

 

Weitere Wochenenden in Bildern könnt ihr euch bei Susanne Mierau ansehen.

 

 

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7 Kommentare

  1. Wunderbare Bilder. Diese Mutter-Tochter Momente sind so seelefüllend und müssen im Herzen aufbewahrt werden.
    Liebe Grüße
    Suse

    • Oh ja! :-) Noch süßer ist übrigens das Video, bei dem sie Geige „spielt“ und gleichzeitig singt. Aber darauf erkennt man sie, weswegen ich das nicht veröffentlichen wollte. ;-)
      Liebe Grüße zurück, Anne

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