12 von 12 im Februar

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12 von 12, Arbeit

Nachdem ich es im Januar schlichtweg verpennt habe, daran zu denken, bekommt ihr nun im Februar wieder einen Beitrag zu 12 von 12. Ich nehme euch heute mit nach Hamburg zur Arbeit, zeige euch in meiner Mittagspause das Grindelviertel und stoße zum Feierabend auf euer Wohl an. Na, neugierig? ;-)

Heute Morgen gab es eine kleine Premiere: ich musste zum ersten Mal alleine Kitafahrradtaxi spielen, denn der Papa Pelz musste heute ebenfalls zur Arbeit, nur leider schon früher als ich. Doch es klappte alles prima. Ich war sogar so früh auf dem Bahnsteig, dass ich mir noch einen Kaffee genehmigen konnte. :-)

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Auf der Fahrt zur Arbeit quere ich nun wieder mindestens vier Mal die Woche und zwei Mal täglich die Elbe. An manchen Tagen kann man vor lauter Grau das Wasser nicht mal vom Himmel unterscheiden. Heute morgen war der Anblick allerdings wirklich ein Träumchen.

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Auf der Arbeit angekommen widmete ich mich der Fertigstellung eines Cellosteges.

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Anschließend machte ich mich auf die Suche nach der Ursache eines scheppernden Geräusches an der Geige, die ich gerade restauriere. Das bedeutete: alles, was locker oder lose ist und nicht locker oder lose sein soll, muss geleimt werden. Dazu braucht man ziemlich viele ziemlich spezielle Zwingen. ;-)

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In der Mittagspause spazierte ich zur Post, um dort ein Paket für meine Kollegin abzuholen. Ich hatte heute zum ersten Mal seit ich wieder arbeiten gehe kein mitgebrachtes Mittagessen dabei und musste mir sowieso in der Nähe etwas kaufen. Auf dem Weg dahin entdeckte ich so manche morbide Schönheit am Wegesrand.

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Life goes on! ;-)

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Immer, wenn ich am heutige Postgebäude in der Schlüterstraße vorbeigehe, das 1902 bis 1907 ursprünglich mal Fernsprechamt im neogotischen Stil erbaut wurde (sagt zumindest die Wikipedia ;-P), kann ich mich nicht satt sehen an den vielen Verzierungen. Wunderschön! ♥︎ Und hat ein bisschen was von England oder gar Hogwarts, findet ihr nicht auch? ;-)

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Direkt um die Ecke auf dem Unigelände wird man dann allerdings gleich wieder von der „modernen“ Realität eingeholt. Doch mit ein wenig Sonne und kreischenden Möwen am Himmel sieht es auch dort gar nicht mal mehr sooo trostlos aus. ;-)

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Auf dem Rückweg entdeckte ich noch ein altes zweiteiliges „Einfahrt freihalten“-Schild auf einem Tor zu einem Hinterhof.

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Als ich am Abend schließlich die Werkstatt verließ, stand am tiefblauen Himmel eine helle, schmale Mondsichel.

 

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Zuhause angekommen, gab es erst einmal allerlei Leckereien, die der Papa Pelz, der übrigens auch sein persönliches 12von12 bloggte, auf dem Markt erstanden hatte: frisches Brot, Käse, Wurst und Aioli. Und dazu – nicht vom Markt, aber trotzdem oberlecker – Himbeerfassbrause. Prost! Auf euch! ;-)

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Mit meinem selbstgebauten Bratschenkorpus (den ich hervorkramte um auf Instagram die Spiegelung des Holzes filmisch zu dokumentieren ;-)) im Hochstuhl des Kleine Ajan wünsche ich euch nun eine gute Nacht. Habt ein schönes Wochenende!

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Liebe Grüße,

Eure Anne

P.S.: Weitere Beiträge zu 12von12 findet ihr da draußen, wo es nur Kännchen gibt ;-)

10 Kommentare

  1. Wunderbare Bilder. Die den sehnlichsten Wunsch in mir erwecken endlich mal wieder in den Norden zu fahren!
    Liebe Grüße
    Suse

  2. Ein richtig schönes 12 von 12 hier bei Dir! Ich liebe es, wenn der Himmel morgens so leuchtet!
    Außerdem war es richtig schön, mal in Deine Arbeit rein zu gucken, das muss ein sehr schöner und interessanter Beruf sein.
    Lieben Gruß und ein schönes Wochenende!
    Tanja

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