Unser #WiB – KW 43 – Wo die Hunde mit dem Schwanz bellen

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Blogdingens, Leben mit Kindern, Wochenende in Bildern, Zuhause

Ein ganz normales, ruhiges Familienwochenende liegt hinter uns. Es war nichts Aufregendes, aber trotzdem genieße ich jeden Moment dieser Zeit zu viert. Was es mit dem Titel dieses Beitrags auf sich hat, verrate ich euch natürlich auch. ;-)

Samstag

Das „ganz normale“ Wochenende begann auch mit einem „ganze normalen“ Frühstück. Müsli für alle!

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Gut gestärkt fuhren wir bereits um halb 10 in den Nachbarort um dort wieder einmal auf dem Markt einkaufen zu gehen – dieses Mal allerdings in kompletter Familienbesatzung. Außerdem brauchte ich noch dringend ein paar Sachen aus dem Bastelladen. Fleischbärchens Geburtstag steht ja bald an. Mit dem Laufrad und dem Kinderwagen ging es an den Maskottchen der Stadt vorbei, die hier vor vielen Läden in unterschiedlichsten Bemahlungen stehen: Hase und Igel, denn hier aus Buxtehude (ja, das ist „das echte“ Buxtehude) stammt auch die bekannte Fabel vom Hasen und dem Igel, die ein Wettrennen machten.

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Nachdem ich im Bastel- und Wolleladen schließlich fündig geworden war und der Papa Pelz sich auf dem Markt glücklich gekauft hatte, machten wir uns auch schon wieder auf den Heimweg. Hier kamen wir an einem kleinen Denkmal vorbei, das ich sonst kaum beachtet habe. Ihr könnt es auf dem Titelbild dieses Beitrags sehen: ein Bogen mit einer Glocke auf dem ein Dackel steht. Und da kommen wir auch schon zur Auflösung des Rätsels, weshalb in eben diesem Buxtehude laut Sprichwort „die Hunde mit dem Schwanz bellen“:

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Auf dem Rückweg von unserem Bahnhof nach Hause kroch uns dieses flauschig anmutende, aber eigentlich sehr stachelige Kerlchen über den Weg. Das Metabild, wie ich mit dem Kleinen Ajan in der Trage halb auf dem Boden kauernd diese Foto mache, findet ihr übrigens drüben beim Papa Pelz. Der hat ebenfalls das Wochenende aus seiner Sicht fotodokumentiert.

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Zum Mittagessen gab es frische Köstlichkeiten vom Markt: Lachs mit Rosenkohl und Kartoffelpüree. Dazu genossen der Papa Pelz und ich einen superleckeren, fruchtig frischen Sauvignon Blanc aus Neuseeland, den Peter uns letztes Wochenende zum Weinabend mitgebracht hatte. Zum Fisch passte er ausgezeichnet.

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Anschließend sollte der Kleine Ajan bzw. wollte das Fleischbärchen zum Mittagsschlaf ins Bett. Letztendlich schlief dann allerdings doch nur einer: Der Papa Pelz! Der Kleine Ajan war nämlich leider schon auf dem Rückweg von Buxtehude in der Trage für gerade mal 20 Minuten eingeschlafen. Im Haizimmer spielten die Kids, nebenan im Waldzimmer sägte jemand Holz.

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Als der Papa Pelz schließlich wieder „unter den Lebenden“ weilte, beschlossen wir, einen schon lange ins Auge gefassten Plan endlich mal in die Tat umzusetzen. Wir trugen das Bett aus dem Haizimmer rüber ins Waldzimmer und räumten so das Zimmer zu einem gemeinsamen Kinderschlafzimmer um. Das Fleischbärchen durfte nun in einem „richtigen“ Bett schlafen und der Kleine Ajan sollte das große Gitterbett bekommen.

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Am Freitag waren meine Schwiegereltern mit einer meiner Nichten zum Kaffee vorbeigekommen, da der Papa Pelz mit ihr am Abend in das Musical „Violetta“ gehen wollte. Beim Kuchenkauf hatten sich meiner Schwiegereltern dann etwas in der Menge verschätzt. Glück für uns. So konnten wir uns nach der Umräumaktion an die Restevernichtung machen. Lecker!

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Den oben zu sehenden Blumenstrauß stellte ich dann anschließend im Garten aus den vielleicht letzten Rosen dieses Jahres und zweierlei Herbstastern zusammen, nachdem ich endlich mal wieder dazu kam, den Rasen zu mähen. Der Papa Pelz war unterdessen mit den Kindern noch einmal losgezogen, um die letzten Supermarkteinkäufe für den bevorstehenden Sonntag zu erledigen.

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Nach dem Nachmittagsausflug waren die Kinder ganz schön platt. Da sie im Supermarkt an der Fleischtheke auch bereits wieder jeweils ein Würstchen ergattert hatten, fiel das Abendbrot nicht gerade üppig aus. Trotz der noch für uns alle neuen, ungewohnten Schlafsituation der Kinder, klappte das gemeinsame Ins-Bett-bringen der Kinder relativ zügig. So hatte ich am Abend noch Zeit, ein neues Nähprojekt, für das ich in Buxtehude im Bastelladen die „Zutaten“ gekauft hatte, zu beginnen: eine „große“ Waldorfpuppe für das Fleischbärchen zum Geburtstag. Ich werde darüber bald dann darüber natürlich noch extra bloggen. ;-)

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Die Kinder schliefen unruhig, aber sie schliefen. Ein paar Mal mussten wir an diesem Abend noch ins Zimmer, um dem Kleinen Ajan den im nun riesigen Bett den Schnuller wieder zu applizieren.

Sonntag

Nachdem der Kleine Ajan am frühen Morgen dann doch wieder in unserem Elternbett „gelandet“ war und eine Milchflasche getrunken hatte, und nachdem der Papa Pelz das Fleischbärchen doch noch davon überzeugen konnte, dass im Dunkeln aufstehen keine Idee ist, die Elternherzen höher schlagen lässt, stand ich schließlich um kurz nach 9 alter Zeit, durch die Zeitumstellung in dieser Nacht allerdings offiziell erst kurz nach 8 mit dem Kleinen Ajan im Bad, während der Papa Pelz sich mit dem Fleischbärchen schon auf den Weg zum Bäcker machte. Nachdem ich dem Kleinen Ajan erst mal einen Frühstücksbrei verabreicht hatte, damit er bis zum Brötchen essen keine schlechte Laune bekommt, deckte ich den Frühstückstisch.

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Als wir aufgestanden waren, schien noch die Sonne. Beim Tischdecken musste ich dann schließlich Kerzen anzünden, weil justament, als der Papa Pelz und das Fleischbärchen losgefahren waren, es ganz plötzlich dunkel wurde und anfing zu regnen. Dementsprechend sah dann auch die Brötchentüte aus. Au weia!

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Während des Frühstücks riss der Wolkenhimmel dann genauso schnell wieder auf, wie der Regen gekommen war. So konnten der Papa Pelz und die Kinder wieder gemeinsam raus gehen, Baustellen angucken und frische Luft schnappen, während ich zunächst die tolle Herbststimmung mit der Kamera im Garten einfing (auch dazu gibt es diese Woche noch einen Blogpost mit vielen Fotos) und mich anschließend dem dringend notwendigen Ordnen des Wäschechaos im Schlafzimmer widmete. Zum Schluss gabs dann noch eine Art kleine Belohnung: bügeln. Ja, richtig gelesen. Ich bügele sehr gerne, allerdings ausschließlich neu gekaufte Stoffe zum Nähen, die ich grundsätzlich vor dem Nähen auch immer erst wasche. Da bin ich konsequent. ;-) Eine total zerknitterte Stoffbahn ohne Nähte zu bügeln hat aber echt was Meditatives und tut dem Ego gut, denn man kommt leicht voran und sieht ruck zuck den Erfolg. Die Stoffe habe ich übrigens bereits für das noch anstehende Adventskalender nähen für den Kleinen Ajan gekauft.

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Schließlich trudelte der Papa Pelz mit den Kindern wieder pünktlich zur Mittagszeit ein. Zum Essen gab es den Rest bereits fertig zubereiteten Kartoffelbrei vom Vortag und den Rest allerdings frisch gekochten Rosenkohl. Dazu machte der Papa Pelz heute Rührei. Es wurde alles ordnungsgemäß aufgefuttert. Das freut mich immer ganz besonders, wenn keine Reste übrig bleiben und womöglich weggeworfen werden.

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Gut gesättigt durfte der Kleine Ajan nun seinen wohlverdienten Mittagsschlaf zum ersten Mal im großen Gitterbett halten.

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Das Fleischbärchen malte und ich bastelte endlich mal an einem bereits begonnenen neuen Püppchen für den Jahreszeitentisch weiter. Das Fleischbärchen wollte schließlich natürlich auch basteln. Dazu genügten ihr zwei Stickgarnreste, die sie feinsäuberlich zu Kreisen drapierte. „Das ist ein Schnuller, und das ist ein Schnuller!“ Na ist doch klar wie Kloßbrühe, oder? ;-)

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Nachdem der Kleine Ajan nach einer guten Stunde wieder aufwachte, ging es an die zweite Kuchenvernichtungsrunde an diesem Wochenende.

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Bevor es nach dem Kaffeetrinken für die Kids in die Badewanne ging, spielten wir noch ein wenig im Wohnzimmer.

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Als dann schließlich zwei strahlend saubere, satte kleine Kinder den zweiten Abend in Folge von Mama und Papa zusammen im gemeinsamen Kinderschlafzimmer ins Bett gebracht wurden, klappte alles schon viel eingespielter. Es dauerte gerade mal eine Viertelstunde, da schnarchten sie friedlich im Chor. Und selbst der Kleine Ajan, der nun dieses Mal gleich vier Schnuller auf einmal im Bett hatte, schlief den ganzen Abend über friedlich, sodass der Papa Pelz den Tatort schauen und ich unser neues Kastanienkind fertig nähen konnte.

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Weitere bebilderte Wochenenden gibt es wie jede Woche bei Susanne Mierau zu bewundern.

Liebe Grüße,

Eure Anne

 

 

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