#12von12 im Oktober –

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12 von 12, Blogdingens, Grüner Daumen, Leben mit Kindern, Nähen

Irgendwas scheint sich in letzter Zeit im Bezug auf die Blogaktion „12von12“ von „Draußen nur Kännchen“ verschworen zu haben. Letzten Monat waren die Kinder erst so spät im Bett und kamen einfach nicht zur Ruhe, dass ich abends keine Zeit und irgendwann auch keine Nerv mehr zum Bloggen hatte. Heute war ich schon fast fertig. Obwohl WordPress ja eigentlich automatisch zwischenspeichert, fand ich beim erneuten Öffnen des Browsers (nachdem der Akku des Laptops leer war *grummel*) auch ein leeres Formular vor, wo eigentlich mein fast vollendeter Beitäg hätte stehen müssen. Das mit dem Akku hab ich heute aber auch wirklich raus, den auch mein Handy machte nachmittags mit 12% Restakku bereits die Biege. Murphy hatte mich sehr gern. ;-) Und trotzdem: hier sind meine Top Twelve. Bitteschön!

Während der Kleine Ajan noch neben mir und das Fleischbärchen im Bett schlummerte, der Papa Pelz bereits am Rechner unten im Gästezimmer saß und von zuhause aus arbeitete und meine Schwiegermama schon auf dem Weg zum Frühstücksdate mit uns war, ging draußen hinter unserem Garten über beraureiften Wiesen die Sonne auf.

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Der Montagmorgen begann für mich ganz relaxed mit einem noch sehr verschlafenen und wunderbar anschmiegsamen und verkuschelten Kleinen Ajan.

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Nach einem gemeinsamen Frühstück mit dem Papa Pelz und meiner Schwiegermama hatte der Wochenalltag uns alle schnell wieder. Dringend notwendige „Raumpflegearbeiten“ warteten. Auch der Kleine Ajan hatte bereits alle Hände voll zu tun.

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Nachdem der Kleine Ajan schließlich schon um kurz nach 11 so müde war, dass ich ihn zum Mittagsschlaf hinlegen musste, widmete ich mich endlich mal einem bereits vor Monaten fast vollendeten Patchworkprojekt, bei dem ich „nur“ noch einen Nähfehler mit Hilfe einer Bordüre wieder wegschummeln wollte. Diese musste allerdings mit transparentem Garn von Hand Stich für Stich angenäht werden. Uff.

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Traritrara, die Post war da und brachte meine Lieblingsmütze, die ich beim #WUBTTIKA -Bloggertreffen verloren hatte, wieder zu mir nach Hause. Herzlichen Dank an dieser Stelle noch mal der lieben Miriam. Schaut doch mal auf ihrem tollen Blog „Frau Chamailion bloggt…“ vorbei. :-)

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Schließlich wurde der Kleine Ajan wieder munter. Zeit, weiter die Welt zu erkunden.

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Beinahe wäre das nächste Bild gar nicht zustande gekommen, den diesen kleinen stacheligen Kerl entdeckte ich ganz zufällig vom Wohnzimmerfenster aus, als er am hellichten Tag über unsere Wiese trippelte. Warum das so außergewöhnlich ist, wie er zu seiner Mahlzeit kam, und was man jetzt im Herbst beachten sollte, darüber blogge ich morgen. Das Thema liegt mir sehr am Herzen. Ich würde mich freuen, wenn ihr reinschaut – und noch mehr, wenn ihr den Beitrag dann auch teilt. ♥

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Nachdem ich am Nachmittag das Fleischbärchen von der Kita abgeholt hatte, gingen wir zu dritt auf dem Rückweg noch auf einen Spielplatz, auf dem wir nicht ganz so häufig sind. Er liegt schön windgeschützt zwischen alten Bäumen. Genau das Richtige bei diesem eisigen Ostwind!

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Bald wurde es uns jedoch auch hier zu kalt und wir fuhren nach Hause. Auf dem Rückweg schlief das Fleischbärchen fast ein. Schnell in den Garten und Mama beim Ausbuddeln der Dahlienknollen „helfen“. ;-) Nach nun schon zwei Frostnächten sahen sie schon arg mitgenommen aus, und es wurde allerhöchste Zeit für die in diesem Sommer teils zu stattlicher Größe herangewachsenen Exemplare. Damit sie im nächsten Jahr wieder mindestens genauso schön blühen können, müssen die ursprünglich zentralamerikanischen Zuwanderer den Winter kühl, aber frostfrei auf unserem Dachboden verbringen.

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Schließlich war auch draußen bald das Motto „Einer schreit immer“ angesagt. Zwei völlig übermüdete, heulende Kinder um gerade mal kurz nach 5, und der Papa Pelz hatte sich erst für 7 Uhr angekündigt. Mist! Um kurz nach 6 waren wir bereits im Bad, wo es das nächste Drama gab, weil ich mich natürlich nicht, wie gewünscht, zweiteilen konnte. Getoppt wurde das Ganze dann nur noch vom Gang in Fleischbärchens Schlafzimmer. Irgendwann schaffte ich es schließlich, beide zumindest zu beruhigen. Ich legte beide Kinder in Fleischbärchens Bett, setzte mich dazwischen, und wir hörten Musik. Als der Papa Pelz dann zum Glück schon um 20 vor 7 zuhause ankam, konnte er den Kleinen Ajan übernehmen und das nun völlig überdrehte Fleischbärchen brauchte noch bis fast halb 8, bis sie endlich schlummerte.

08-Foto06Nach so viel „Uff“ kam der Einfall vom Papa Pelz wie gerufen: Wir bestellten endlich ein neues Smartphone für mich. Vier Typen-Generationen habe ich ausgelassen und bereits Papa Pelzens abgelegtes Handy übernommen. Seit geraumer Zeit lässt sich auch meine beidseitige „Spiderapp“ nicht mehr schließen. ;-) Nun freue ich mich schon riesig, in drei Wochen hoffentlich mein neues, formschönes Hightechtelefon in den Händen halten zu können.

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Als letztes Bild dieses Tages habe ich noch einen „Straßenfund“ für euch. Auf dem Heimweg von der Kita wurden auf dem Grünstreifen zwischen Straße und Radweg Sträucher geschnitten. Diese bildhübschen rosaroten Röschen konnte ich unmöglich in den Müll wandern lassen.

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Nun werde ich mir noch eine Tasse Salbeitee als Betthupferl gönnen und hoffen, dass das sehr verdächtige Kratzen in meinem Hals sich dadurch auskuriert, bevor Schlimmeres draus wird. Man merkt nicht nur draußen und daran, dass man die Heizung wieder einschalten muss, dass der Sommer entgültig vorbei ist. *schluck*

Liebe Grüße,

Eure Anne

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