Unser Wochenende in Bildern – KW 35 – The last days of summer

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Es ist neun Uhr abends und draußen ist es stockdunkel. Als wir heute mit den Fahrrädern unterwegs waren, lag schon ein Hauch dieses typischen, leicht moderigen Herbstduftes in der Luft. Ja, der Sommer neigt sich dem Ende. Höchste Zeit, ihn noch einmal so richtig zu feiern!

Samstag

Das Wochenende begann gemütlich. Der Papa Pelz holte Brötchen vom Bäcker und danach ging es erst mal mit den Kids raus zum Einkaufen. Das Fleischbärchen hatte sich meine alte Sonnenbrille geschnappt.

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Da das Wetter wirklich herrlich war, nutzte ich die Ruhe und ging erst mal in den Garten. Welch eine Blütenpracht. Sogar die Rosen blühen wieder. Meine Lieblinge sind aber trotz allem z.Z. immer noch die Dahlien.

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Auch das Gemüsebeet kann sich sehen lassen. Wir können endlich mal richtig Salat ernten, die Kohlrabi schmecken uns ja schon eine ganze Weile und die Rote Beete wird ebenfalls allmählich. Blühen tut es natürlich auch! :-)

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Danach machte ich mich aber endlich an die Arbeit. Neben dem üblichen Aufräumen und Putzen wollte auch noch ein Nudelsalat vorbereitet werden. Als der Papa Pelz mit den Kids und den dafür benötigten Zutaten wieder zuhause war, legte ich gleich los.

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Doch wie das so ist, irgendwas kommt ja immer dazwischen. ;-) In diesem Fall gab es aber durchaus unangenehmere Dinge. Der Kleine Ajan war nach nur einer halben Stunde Mittagsschlaf noch völlig k.o. wieder aufgewacht und ließ sich aber nicht wieder ablegen, ohne gleich wieder aufzuwachen. Also legte ich ihn mir wie damals, als er noch ein neugeborener Winziling war, auf Bauch und Brust und er schlief, und schlief, und schlief, und…

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Er ist zwar wirklich ein sehr verschmustes Kind, aber das hatten wir echt schon lange nicht mehr. Soooo schön! Der letzte Babyflausch! #hach ♥♥♥

Warum ich überhaupt einen Salat vorbereiten wollten? Weil wir ab dem frühen Nachmittag zu einem Sommerfest in der Nachbarschaft eingeladen waren. Wir kamen anderthalb Stunden zu spät, aber wenigsten war der Grill da schon gut angeheizt ;-) Ein kleines Mitbringsel für die Gastgeberin hatte ich auch noch schnell zusammengebastelt: ein Glas der Mirabellensoße, die ich Anfang der Woche gekocht hatte.

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Die Feier war wirklich sehr schön. Es wurde gegessen, getrunken, geklönt, gespielt und das Wetter war einfach perfekt. Ich vermisste nur etwas diese Freiheit von früher, wenn man nicht immer ein Auge auf zwei kleine, wuselnde Zwerge haben musste. Aber die zwei machten das prima. Das Fleischbärchen „leerte eifrig ihren Akku“ auf dem Trampolin und der Kleine Ajan schob entweder allerlei Fahrzeuge vor sich her oder machte sich mit den Nachbarn und deren Gästen bekannt. ;-)

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Mit dabei war auch ein wirklich unglaublich kinderlieber, ganz ruhiger, verschmuster Golden Retriever. Der Kleine Ajan ist, was Ängste betrifft, ja sowieso schon völlig unproblematisch. An diesem Hund konnte er jetzt aber auch einfach mal ohne, dass ich hinterher sein musste, beherzt mit seinen kleinen Händchen an die Schnauze fassen. Das stört „Bolle“ nicht die Bohne. ;-)

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Und dann waren da ja auch noch gaaanz viele andere Kinder.

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An diesem Abend schliefen beide Kinder sehr schnell ein und nach einer nur kurzen etwas unruhigeren Phase dann auch bis in die frühen Morgenstunden durch. Zeit, um mich dem gerade gekauften Bestseller „Dein kompetentes Kind“ des mittlerweile sehr populären Jesper Juul zu widmen.

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Kurz vorm Ins Bett gehen musste ich dann noch denn unglaublich klaren, großen Vollmond fotografieren. Wow!

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Sonntag

Nach einer viel zu kurzen Nacht (ja, selbst Schuld ;-)) wurde an diesem Morgen ausnahmsweise mal ich schnell aus dem Bett gescheucht, denn das Fleischbärchen querelte nebenan im Gitterbett und der Kleine Ajan lag halb auf dem Papa Pelz, wodurch der nicht wie sonst aufstehen und rübergehen konnte. Viel zu müde und verschlafen, um direkt aufbleiben zu können, nahm ich das Fleischbärchen erst einmal noch zum Kuscheln mit auf unser Gästebett im Haizimmer. Als ich dann endlich zu mir kam und ich das Fleischbärchen angezogen und weitgehenst gesellschaftstauglich gemacht hatte, hörten wir auch schon den Kleinen Ajan im Elternbett fröhlich herumkrähen. Also wurde hier auch erst mal noch begrüßt, gekuschelt und sich einfach nur über den neuen Tag gefreut.

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Verkehrte Welt. Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal Brötchen holen war, aber heute stand ich nicht nur als erste auf, nein, ich holte sogar Brötchen. Was man nicht alles schon erledigen kann, bevor der Frühstückstisch gedeckt ist… ;-P

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Kaum war ich wieder zuhause, fing es an zu regnen. Die Wäsche, welche die ganze Nacht draußen hing und am morgen nur noch leicht feucht war, wurde wieder nass. Mist! Na ja, für den Rest der Tages war ja noch schönes Wetter angesagt. Ein wenig ärgerte es mich aber schon, als sie so da draußen im strömenden Regen hin und dabei die Sonne spöttisch vom Himmel lachte. ;-)

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Nach dem Frühstück wollte ich eigentlich den nach einer Reinigung wimmernden Fliesenboden mal endlich wischen, bevor meine Schwiegereltern zum Mittagessen vorbeikamen. Der Papa Pelz war mit den Kindern wieder draußen unterwegs, damit ich freie Bahn hatte. Doch weit kam ich nicht, denn die nächste Regenfront zog bereits wieder auf. Mit den ersten Tropfen nahm ich gerade so die letzten Wäscheteile von der Leine, und im selben Moment kam auch der Papa Pelz mit den Kinder wieder zuhause an. Gerade noch rechtzeitig vor einem wirklich heftigen Regenguss. Das Kind, dass da draußen Laufrad lief und sich dann unter das Carport unserer Nachbarn flüchtete, war zum Glück nicht eines von unseren. Die standen oben am Fenster im Haizimmer und beobachteten das nasse Spektakel. Das passende Foto dazu findet ihr übrigens im WiB-Beitrag vom Papa Pelz. ;-)

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Wenigstens kam ich währenddessen endlich dazu, den Fußboden zu wischen, machte dabei allerdings eine ziemlich unschöne Entdeckung. Über eine Länge von mehr als 2 Metern sind bei uns die Fliesen im Wohnzimmer gebrochen. Ich sah es nur, weil sie durch das Wischwasser so spiegelten. Zum Glück wird das noch unter die Garantie unseren noch relativ neuen Hauses fallen, aber an den Dreck beim Austauschen will ich jetzt lieber noch gar nicht denken.

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Was gut, dass es nach diesem Schreck erst mal Essen gab. Wir hatte noch mehr als genug Nudelsalat und Bratwürste vom Vortag da. Daher auch eine spontane Mittagsesseneinladung an „Oma und Opa“. Die Kinder freute es und uns auch, denn alle wurden pappsatt. Übrigs blieb trotzdem noch etwas. Den Rest vernichtete ich später zum Abendbrot. ;-)

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Da wir eigentlich zum Kaffee bei meinen Schwiegereltern angemeldet waren, nahmen sie das Fleischbärchen gleich schon mit dem Auto mit zu sich. Der Kleine Ajan hielt seinen Mittagsschlaf und der Papa Pelz musste schließlich genauso wie ich am Vortag nach einer halben Stunde zu ihm und ihn wieder in den Schlaf kuscheln. Zeit für mich, in Ruhe ein Glas kühle Cola zu genießen und eine Runde durchzuatmen.

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Unterdessen hatte sich das Wetter draußen tatsächlich wieder gemausert. Die Sonne kam schließlich sogar heraus. Allerdings war es sehr schwül.

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Trotz der nicht sonderlich hohen Temperaturen kamen wir bei der Fahrradfahrt durchs Naturschutzgebiet zur Wohnung meiner Schwiegereltern ganz schön ins Schwitzen. Dort angekommen, aßen wir erst mal wieder auf der Terrasse Kuchen und tranken Kaffee. Und dann kam er wieder, der Regen! Da es sich allerdings nur um einen kurzen Schauer handeln konnte, harrten wir draußen unter dem Sonnenschirm aus. Mich erinnerte das sehr an meine Kindheit und die Campingzeit mit meinen Eltern, wenn wir im Vorzelt saßen und der Sommerregen auf das Dach prasselte. ♥

Nach 10 Minuten war der Spuk auch schon wieder vorbei – und die Luft noch feuchter. Die Stockrosen an der Terrasse störte das aber nicht weiter.

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Nachdem wir alle fertig waren mit Kaffee und Kuchen, wollte der Papa Pelz noch das Faxgerät einrichten. Währenddessen waren wir alle in der Wohnung und die Kinder spielten im Gästezimmer. Und dann staunten wir alle nicht schlecht. „Opa“ hatte vergessen, die Schlüssel des Highbords vor dem Kleinen Ajan zuvor in Sicherheit zu bringen. Aber was sollte da auch schon groß passieren, wenn er daran spielte. Ganz einfach: Er zog den Schlüssel ab, steckte ihn wieder ins Schlüsselloch, drehte ihn richtig herum um und machte die Schranktür auf. Mit 11 1/2 Monaten! :-D

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Als das Faxgerät wieder funktionierte, war es auch schon wieder höchste Zeit, nach Hause zu fahren. Die Sonne lachte wieder vom Himmel und ein vom Sommerregen geküsster Garten empfing uns zuhause.

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Nach dem Abendbrot war ich heute an der Reihe, den Kleinen Ajan ins Bett zu bringen. Seit dem Beginn von Papa Pelzens Elternzeit wechseln wir uns nun immer mit den Kindern ab. Doch der sonst so pflegeleichte Kleine Ajan hatte heute irgendwie so gar keine Lust auf Schlafen. Fische gucken in „seinem“ Zimmer war doch z.B. viel spannender.

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Schließlich kapitulierte ich und ging mit ihm wieder nach unten zum Papa Pelz ins Büro. Und dann kamen der Papa Pelz auf die eigentlich erst als Witz gemeinte Idee: „Wir können ihn ja Sandmännchen gucken lassen.“ Etwas, dass wir beim Fleischbärchen noch heute nicht machen würden, weil sie nach sowas völlig aufgewühlt und teilweise sogar verängstigt ist, probierten wir nun einfach aus. Dank Internet sind viele Folgen ja rund um die Uhr verfügbar. Nach zwei Folgen klimperten tatsächlich seine Äuglein und er begann – für ihn typisch – sich mit beiden Händchen seinen Kopf zu streicheln und an seinen Haaren zu ziehen. Nur war tatsächlich endlich Zeit fürs Bettchen. Die Umsetzung übernahm dann dankenswerterweise und zudem noch sehr erfolgreich dieses Mal der Papa Pelz ;-)

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Wie war denn euer Wochenende? In anderen Ecken Deutschlands waren ja noch mal wirklich hochsommerlicheTemperaturen angesagt, wovon man bei uns jetzt nicht so direkt sprechen konnte ;-) Ward ihr unter den (mehr oder weniger) Glücklichen, die noch mal so richtig ins Schwitzen kamen? Wie es anderen dieses Wochenende ergangen ist, erfahrt ihr wie jede Woche bei Susanne Mierau.

Ich wünsch euch einen tollen Wochenstart und freu mich schon sehr auf das kommende Wochenende. Dann bin ich nämlich auf einem Jungesellinnenabschied eingeladen. ;-) Und diese Woche wartet auch noch eine Friseurtermin auf mich! Jippiiii! :-D

Liebe Grüße,

Eure Anne

 

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