Unser #WiB – KW 34 – Ostern im August

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Blogdingens, Leben mit Kindern, Wochenende in Bildern, Zuhause

Auch an diesem Wochenende wurde es wieder nicht langweilig, obwohl wir fast die ganze Zeit zuhause waren. Das Wetter war wunderbar und es gab viel zu entdecken. Und warum ich mich fühlte, als ob jetzt bereits wieder Ostern wäre, erfahrt ihr natürlich auch. ;-)

Samstag

Das Wochenende begann mit einem unspektakulären Müslifrühstück, nachdem der Kleine Ajan im Bad bereits schon ordentlich Wirbelwind gespielt hatte.

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Anschließend wurden Haare gekämmt, die Nachbarskatze beobachtet und natürlich auch wieder fleißig gespielt – wobei… seh ich da nicht schon wieder die ersten Anzeichen von Müdigkeit? Nichts wie los mit dem Papa zum Einkaufen.

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Weil sich am Nachmittag meine Schwiegereltern zum Kaffeebesuch angekündigt hatten, backte ich am Mittag, als der Papa Pelz mit Kindern und Zutaten wieder zuhause eintraf, einen Käsekuchen mit Heidelbeeren aus dem eigenen Garten. Der Kleine Ajan war auf dem Rückweg vom Supermarkt im Wagen eingeschlafen und schlief weiter, während ich in der Küche werkelte.

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Der Papa Pelz war unterdessen schon wieder mit dem Fleischbärchen unterwegs, um für meine Schwiegereltern (die noch auf dem Heimweg von der Hausübergabe ihres nun früheren Zuhauses zu ihrem neuen Zuhause in unserem Nachbarort unterwegs waren) eine Speditionslieferung entgegen zu nehmen.

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Nachdem alles vorbereitet und auch zumindest das Erdgeschoss wieder einigermaßen aufgeräumt und sauber war, kam auch schon der Besuch zusammen mit dem Papa Pelz und dem Fleischbärchen. Das hieß: Kuuucheeen! :-)

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Aber das Leben wäre kein Leben, wenn immer alles glatt laufen würde. Während wir noch beim letzten Schluck Kaffee saßen, wurde das Fleischnbärchen immer unruhiger. „Musst du mal?“ „Nein!“ Tja, und wenige Minuten später war das Ergebnis dann auch schon in der Unterhose. Aber zum Glück gibt’s ja Einweghandschuhe, Waschmittel und fließend Wasser.

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Nach dem Kaffee fuhren Oma und Opa dann erst mal wieder in ihre Wohnung, um dort die restlichen, letzten Sachen aus dem Auto auszuladen, die sie von ihrem alten Haus noch mitgebracht hatten. Der Papa Pelz, der Kleine Ajan, das Fleischbärchen und ich gingen raus in den Garten und genossen noch die letzten Sonnenstrahlen des Tages.

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Und kurz nachdem der Papa Pelz dem Kleinen Ajan eine Unmenge seines geliebten Abendbreis verabreicht hatte, kam ein erklecklicher Anteil davon auch schon wieder raus. Leider in die falsche Richtung! Aber auch hier sag ich nur: Es lebe die Waschmaschine und moderne Waschmittel! ;-D

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Während der Papa Pelz noch das Maleur beseitigte, kümmerte ich mich schon mal um das Abendessen, denn wir wollten Grillen. Aus dem Gemüsebeet jagte ich ein paar Möhren, einen Kohlrabi, etwas Salat und ein paar Ringelblumenblüten als essbare Deko.

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Doch was ich da aus dem Möhrenbeet zog, war wirklich sehr kurios.

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Fertig verarbeitet sah das dann aber auch nicht anders aus, als die anderen Möhren ;-) Und sie schmeckten auch genauso, nämlich lecker! Die Kinder waren zum Glück ziemlich platt, und so konnten wir mit jeweils einer kleinen Unterbrechung pro Kind ziemlich in Ruhe Essen essen.

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Nachdem sich meine Schwiegereltern dann verabschiedet hatten, ließen der Papa Pelz und ich mal ganz untypisch für die letzte Zeit den Abend fast komplett analog draußen auf der Terrasse ausklingen.

 

Sonntag

Der Sonntag machte seinem Namen wirklich alle Ehre, sowohl was das Wetter, als auch die Stimmung betraf. Es war kein „Friede, Freude, Eierkuchen“-Tag. Auch heute wurden von Seiten des Fleischbärchens wieder ordentlich Grenzen ausgetestet und der Kleine Ajan hatte zwischenzeitlich heftigste Weinanfälle, in denen er sich kaum beruhigen ließ, aber wir namen es endlich mal wieder gelassener.

Den Start in den Tag machte ein Frühstück mit Brot vom Vortag, dass es bereits zum Grillen gegeben hatte, leckerem Frischkäse vom Markt und Tartar mit verschiedenen Olivenölen, frisch gemahlenem Pfeffer und Kräutersalz. Und wie man sieht, auch die Kids hatten bereits Spaß. ;-)

12-WIB KW 342Damit nicht gleich wieder so etwas wie ein Stubenkoller aufkommen konnte, schnappte ich mir die Kids, packte den Kleinen Ajan in den Kinderwagen und die Große aufs Laufrad und ging mit beiden raus. Zuerst ging es zu den Kühen, die seit gestern wieder nur wenige Meter hinter unserem Grundstück auf einer Weide stehen.

 

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Anschließend ging es auf den Spielplatz, denn der Kleine Ajan war eingeschlafen. Der perfekte Zeitpunkt, um dem Fleischbärchen ein bisschen Zeit zu widmen.

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Da der Papa Pelz dabei war, im Haus alles auf Vordermann zu bringen und anschließend auch noch Mittagessen kochen wollte, es aber auf dem Spielplatz in der prallen Sonne zu warm wurde, verkrümelten wir uns in den Garten und in den Schatten unserer großen Eichenbäume. Auf der dort stehenden Liege lässt es sich prima in die Baumwipfel blinzeln.

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Schließlich ging ich schon mal rein, um den Kleinen Ajan zu füttern. Doch irgendwie wollte der gar nicht so richtig essen. Und auch danach war er beim Spielen sehr weinerlich und wollte sich manchmal gar nicht mehr beruhigen. So kenne ich ihn bisher kaum, denn eigentlich ist er ein sehr „pflegeleichtes“ Baby. Ich tippe allerdings auf die Zähne. Der 7. Schneidezahn ist vermutlich gestern durchgebrochen. „Vermutlich“ weil wir es erst gesehen haben, als schon eine richtige kleine Ecke zu sehen war, nämlich gestern. ;-) Vielleicht ist nun der 8. und damit letzte Schneidezahn dran!? Armer kleiner Mann!

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Zum Mittag gab es schließlich Nudeln mit Salbeibutter. Das ist ein Turbo-Rezept, das wirklich ganz schnell und simpel, aber sehr lecker und irgendwie auch trotzdem raffiniert ist.

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Nach dem Essen durfte noch etwas gespielt werden, bevor wir heute mal genau anders herum zu Kaffee und Kuchen bei meinen Schwiegereltern eingeladen waren. Und wie die zwei Mäuse nun schon miteinander spielen ist wirklich toll. Ein echter #hach-Moment, der mich den Stress der letzten Wochen und Monate wieder noch ein Stückchen mehr vergessen. Bitte mehr davon!!!

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Auf dem Weg mit dem Rad durch das Naturschutzgebiet mussten wir wie in letzter Zeit fast immer, einen kleinen Zwischenstopp an einer Pferdeweide machen. Nicht, weil das Fleischbärchen unbedingt gucken wollte, sondern weil sie uns sonst auf der Hälfte der Strecke eingeschlafen wäre. Im Moment ist das mit dem Schlafen am Tag echt eine schwierige Sache. Eigentlich hat sie nachmittags echt einen Durchhänger, aber wenn sie dann auch nur eine halbe Stunde schläft, kommt sie abends nicht zur Ruhe. Da müssen wir dann wohl durch. „Alles nur ne Phase! Alles nur ne….“ :-D

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Omas Kuchen schmeckte wie immer priiiima! Mjammm. Den Wespen schmeckte es leider auch. Aber zum Glück schauten sie nur vorbei und bedienten sich gleich am Blech und nicht auf unseren Tellern.

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In der Nähe der Wohnung meiner Schwiegereltern kommen wir immer an mehreren verwilderten Mirabellensträuchern/-bäumen vorbei. Und da ich schon beim letzten Besuch gesehen hatte, dass die gerade nach und nach reif wurden, hatte ich bereits beschlossen: „Wenn wir nächstes Mal hier sind, gehe ich Mirabellen sammeln.“ Gesagt, getan. Ich lieh mir einen großen Vorratsbehälter und machte mich ans Pflücken. Allerdings stellte ich schnell fest, dass es viel schlauer war, die heruntergefallenen Früchte aufzusammeln. Auf dem Feldweg waren sie bereits Matsch und ein gäriger, weinkellerartiger, süßlicher Duft verbreitete sich hier. Aber ein paar Meter weiter waren die reifen Früchte ins Gras gefallen und waren einfach nur perfekt. Und da lagen Unmengen von Mirabellen. Das war fast wie Ostereier sammeln, nur einfacher, weil mal nur zugreifen musste. Innerhalb von nicht einmal einer halben Stunde hatte ich die komplette Dose vollgesammelt. Und Brombeeren warten da übrigens bald auch noch in der Nähe! ;-)

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Der Rückweg wurde ganz schön kniffelig. Beide Kinder waren hundemüde und mehrfach kurz vom Einschlafen. Nur mit einigen Zwischenstopps, viel Fantasie und Butterkeksen ließen sie sich wach halten.

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Zuhause angekommen kochte ich zunächst unseren Abendbrei und bewunderte meinen Goldschatz.

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Doch wieviel hatte ich nun eigentlich gesammelt? Ehrlich gesagt, ich weiß es noch nicht, denn unsere Küchenwaage ist nur bis 5kg ausgelegt und zeigte: Error! :-D Den Bottich heute noch ins Bad hochzuschleppen, dazu hatte ich keine Lust. Morgen werde ich das Ganze zu Marmelade verabeiten. Dann werde ich sie in 1kg Portionen abwiegen und einkochen. Die Nacht dürfen die süßen Früchtchen nun erst mal im Kühlschrank verbringen. ;-)

Heute Abend gab es Wichtigeres zu tun, als Marmelade zu kochen. Denn ich wurde BEkocht – vom Papa Pelz mit Pfifferlingsrisotto!

26-IMG_5224Ein krönender Tages- und Wochenabschluss!

Wie war euer Wochenende? Genießt ihr gerade auch diesen noch mal alles gebenden, überbordenden Spätsommer? Ich liebe diese Jahreszeit! Einen schönen Start in die neue Woche und viel Spaß beim Anschauen der anderen Bilderwochenenden bei Geborgen Wachsen wünsche ich euch!

Liebe Grüße,

e670c-eureanne

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