Löwe, Walross und Co. – Unser Familienausflug zu Hagenbecks

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Autofrei, Geburtstage, Leben mit Kindern, Unterwegs

Heute freue ich mich tierisch, über den vergangenen Tag zu bloggen, wir waren nämlich im Zoo – das erste Mal zu viert. Es gibt Fotos, Fotos, Fotos – und was für welche! Bei dem traumhaften Wetter und diesen Topmodels war das Fotografieren aber auch das reinste Vergnügen. Doch es gab sogar auch noch etwas zu feiern.

Der Papa Pelz ist nämlich ein Jahr weiser geworden. Wie alt er nun ist, wird hier #ausGründen des Datenschutzes nicht genannt. ;-) Der Morgen begann jedenfalls erst einmal mit einem sehr gemütlichen Frühstück mit frischen Brötchen vom Bäcker. Eine Ahnung von Herbstnebel lag bereits über den Wiesen hinter unserem Garten, und die dort liegenden Strohballen dampften malerisch in der Spätsommermorgensonne.

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Mit der S- und U-Bahn ging es danach los zum Tierpark. Der Kleine Ajan schlief sein Vormittagsschläfchen in der Babytrage, und das Fleischbärchen guckte dem S-Bahn-Zugführer bei der Arbeit zu. Mann, seh ich müde aus.

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Nach einmal Umsteigen am Hauptbahnhof und ingesamt etwa einer Stunde Fahrzeit, die aber gefühlt wie im Flug verging, waren wir da. Der Kleine Ajan hatte pünktlich zur Ankunft sein Nickerchen beendet und konnte dann auch im Geschwister-Fahrradwagen, den wir als Buggy dabei hatten, Platz nehmen. Begrüßt wurden wir von den Elefanten. Das gerade mal einen Monat alte Elefantenjunge war auch mit dabei.

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Selbst Elefanten füttern: das Fleischbärchen war mächtig beeindruckt, dass der Papa sich das zutraute.

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Nasenbären. Sehen harmlos aus, haben aber ganz schön Zähne und stritten sich unentwegt.

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Ich mag sie, die muntere Paviangroßfamilie. Sie sind unseren Menschenfamilien doch gar nicht so unähnlich. Irgendwie gibt es auch hier die unterschiedlichsten Charaktere.

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Rührend: Zwei unzertrennliche Paviane saßen die ganze Zeit eng beisammen und kuschelten.

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Mittagsstärkung: Pommes für alle, Bratwurst fürs Fleischbärchen und Currywurst für Mama und Papa. Naja, und die Wespen bedienten sich ebenfalls – an allem. Die jagten mir dann auch noch einen gehörigen Schreck ein, als eine eine von ihnen fast in den Mund des Kleinen Ajan gekrabbelt wäre. Geschockt war ich allerdings nicht nur davon, sondern auch von den Essenpreisen. Für alles zusammen ohne Getränke zahlten wir mehr als 20 Euro, wobei die Portionen echt nicht riesig waren. Aber wenigstens schmeckte es sehr lecker!

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Was ich an Hagenbeck besonders mag? Die stillen Momente. Wir hatten wirklich Glück mit der Zahl der Besucher. Trotz Ferien war der Park nicht überfüllt. Das mag vielleicht auch daran gelegen haben, dass wir an einem Freitag und nicht am Wochenende da waren.

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Wo allerdings vermutlich immer viel los ist, ist auf dem tollen Spielplatz. Ein wenig Zeit dafür durfte natürlich auch nicht fehlen. Bei diesem Hochsommerwetter war der Schatten der riesigen, alten Bäume hier ein Segen!

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Pampashasen am Japanischen Garten. Da gab’s für alle was zu gucken.

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Wer so viel guckt und spielt muss auch mal Pause machen. Beide Kinder schliefen zeitgleich im Wagen ein.

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Als das Fleischbärchen wieder aufwachte, aßen der Papa Pelz und ich gerade Eis. Das wurde dann natürlich geteilt ;-) Anschließend durften die Tiere auf dem Schaubauernhof gestreichelt und teilweise auch gefüttert werden. Das Fleischbärchen ist da allerdings extrem zurückhaltend. Aber wenigstens hat sie nicht mehr sofort panische Angst. Sie traute sich sogar erstaunlich nahe an die Tiere heran.

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Auf das noch relativ neue „Eismeer“ waren wir besonders gespannt. Das hatten wir bisher noch nicht gesehen.

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Und wir wurden nicht enttäuscht. Walrosse direkt vor uns – nur ein paar Zentimeter Panzerglasscheibe und etwas Wasser trennten Besucher und Tiere voneinander.

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Die Tiere haben erfreulich viel Bewegungsfreiheit (soweit man das für Tiere, die sonst im Ozean schwimmer sagen kann) und die Gestaltung der Becken wirkt natürlich.

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Auch die Architektur des „Eismeeres“ ist sehr faszinierend. Man taucht zunächst ab in den Untergrund, läuft dann sogar unter einem Wasserbecken hindurch um dann langsam wieder den langen Gängen an Tageslicht zu folgen.

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Und dann gibt es da diese kleinen großen Momente, wo es dir einfach nur die Sprache verschlägt…

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Diese Becken mit den riesigen Panoramascheiben sind wirklich gingantisch. Man hat das Gefühl selbst mit den Tieren zu tauchen.

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Gänsehautfeeling pur. Das Fleischbärchen wollte gar nicht mehr weg von den Kegelrobben, die immer wieder direkt auf sie zu schwammen.

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Doch auch die Außenbereiche sind wirklich aufwändig und schön gestaltet. Leider hatten wir keine Zeit mehr, bei den Pinguinen vorbeizuschauen. Das machen wir dann beim nächsten Mal. ;-)

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Auf dem Weg zum Ausgang ging es noch an vielen weiteren Tieren vorbei, von denen ich gar nicht alle Fotos zeigen kann: Zebras, Strauße und eben auch Flamingos.

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Und wer durfte zum Schluss auf gar keinen Fall fehlen? Na klar, die Löwen!

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Nach einem sehr langen, intensiven aber wunderschönen Tag, an dem wir bei weitem nicht alles gesehen hatten, fuhren wir müde aber glücklich wieder nach Hause. Bis zum nächsten Mal in Hagenbecks Tierpark!

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Liebe Grüße,

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Hier gibt’s noch mal alle Fotos und Collagen in der Diashow:

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