Wasche, wasche, Häusle baue

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Leben mit Kindern, Tipps und Tricks

Heute war es mal wieder so weit. Die längst überfällige Reinigungsaktion unserer großen Plastiksteckbausteine einer bekannten dänischen Firma ;-P stand mal wieder an. Ich schiebe das immer ganz schön lange vor mir her, weil es bei der Menge, die sich bei uns mittlerweile angesammelt hat, schon kein ganz so geringer Aufwand ist. Aber mit ein paar einfachen Tricks kann man viel Zeit und Nerven sparen.

Schritt 1: Sortieren

Als erstes suche ich alle Steine zusammen und sortiere sie in zwei Kategorien. Alle “normalen” Steine kommen in die eine Kiste, alle Platten, Fahrzeuge, Figuren, filigranen und bedruckten Teile kommen in eine andere.

Schritt 2: Einfache Steine

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Um diese sauber zu bekommen, braucht ihr einen nicht mehr all zu schönen Kopfkissenbezug mit Reißverschluss. In meinem Fall brauchte ich sogar zwei. Eine größere Menge Steine verstaut ihr lieber in mehreren Bezügen, damit die Maschine das Gewicht gleichmäßig verteilen kann und das Lager keinen Schaden nimmt. Danach den Bezug schließen und in die Waschmaschine legen. Wenn die Steine sehr dreckig sind (bei einem Kleinkind und einem Baby, die beide immer noch alles in den Mund stecken sehr zu empfehlen) könnt ihr ein wenig flüssiges Waschmittel mit dazu geben (Waschmittelkugel mit in die Trommel legen). Dann stellt ihr eure Maschine auf Fein/Schonwäsche, programmiert sie aber so, dass sie den Schleudergang auslässt. (Vielleicht ist Schleudern sogar möglich. Ich hab mich aber nicht getraut es auszuprobieren. Dafür war mir unsere ziemlich neue Maschine zu schade ;-P). Nun macht die Waschmaschine für euch den Rest.

Tipp: Manche Maschinen pumpen bei dieser Einstellung zum Schluss nicht das Wasser ab. Das müsst ihr dann nach Ablauf des Programms noch einmal extra wählen. Sonst geht (wie bei mir heute) die Maschine nämlich nicht auf. ;-)

Schritt 3: Platten, Schienen und bedruckte Teile

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Alle anderen empfindlicheren Teile kommen nun in die Spülmaschine. Platten und Schienen könnt ihr ganz einfach in die Tellerhalter stellen. Dann läuft das Wasser besser ab. Achtet darauf, dass nie die Unterseite der Teile nach oben zeigt, weil sich hier besonders viel Wasser sammelt. Sehr kleine Teile kommen in den Besteckkorb. Alles andere kann in die Tassenfächer im oberen Teil der Spülmaschine. So könnt ihr den Platz optimal ausnutzen. Auch hier gilt wieder: wenn die Sachen sehr dreckig sind, könnt ihr gerne ein wenig Spülmittel hinzugeben. Ich rate aber dringend davon ab, Tabgeschirrspülmittel zu verwenden, da dieses u.U. die Aufdrucke wegätzt. (Geschirrtabs sind so aggressiv, dass sie sogar Essensreste auflösen und Messerklingen stumpf machen können!) Ich habe einfach ein wenig Handgeschirrspülmittel in das Tabfach gefüllt. Klappt auch prima! ;-)

Schritt 4: Sehr große Platten

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Manche Platten sind so groß, dass sie nicht in die Spülmaschine passen. Die müsst ihr dann Wohl oder Übel doch von Hand spülen. Im Normalfall reicht ein Tropfen handelsübliches Geschirrspülmittel im Spülwasser aus. Wenn ihr es hygienisch sauber haben möchtet: 1-2 Esslöffel Essigessenz hinzugeben. Das desinfiziert und ist natürlich und ungefährlich. Um gut in die Zwischenräume zu kommen, wirkt eine Nagelbürste wahre Wunder. Bei echten Härtefällen könnt ihr auch einen Badreiniger zum Sprühen (für Kunsstoffe geeignet!) verwenden. Und dann heißt es: ran an den Schmutz und weg damit!

Schritt 5: Trocknen

4-Bausteine reinigen leicht gemacht

Wenn eure Waschmaschine und euer Geschirrspüler den Hauptteil der Arbeit für euch erledigt haben, müsst ihr die Sachen ja auch irgendwie wieder trocken bekommen. Zunächst einmal hilft da grobes Auskippen/Ausschütteln über einem Wasch-/Spülbecken oder draußen im Garten, wenn ihr denn einen habt. Die ganz normalen Bausteine haben witzigerweise die Eigenschaft, während des Waschgangs in der Maschine aneinander zu haften. Die Waschmaschine spielt also gewissermaßen während des Waschens damit. ;-P Die müsst ihr dann alle schnell noch mal auseinanderfriemeln, weil sich dazwischen oft eine Menge Wasser ansammelt.

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Anschließend ist es sehr von Vorteil, wenn ihr einen Garten oder zumindest einen Balkon habt. Denn dort könnt ihr einfach ein Handtuch ausbreiten, alles Steine und Teile darauf verteilen und sie an der Luft trocknen lassen. Optimal ist es, wenn es dabei auch noch sonnig und windig ist. Nur noch mal nach ein oder zwei Stunden alles wenden, dann sind die Teile innerhalb von nicht mal einem Tag trocken und könne wieder bespielt werden. Wer keinen Garten/Balkon hat, oder wenn das Wetter nicht mitspielt, der kann das Ganze aber auch drinnen auf dem Boden ausbreiten. Dann dauert ein paar Tage, bis alles wieder trocken ist.

So oder so, nach dieser Prozedur sind alles Teile richtig schön sauber und können wieder eifrig bespielt werden. Bis zur nächsten Reinigungsaktion – und die kommt bestimmt! ;-)

Wie reinigt ihr die Spielsteine? Habt ihr noch Tipps, wie man das Trocknen vereinfachen oder gar beschleunigen könnte? Ich freue mich über eure Kommentar und Anregungen.

Liebe Grüße,

e670c-eureanne

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