Nachtrag – 23.03.2013: Brei: Phase zwei

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Beikost, Entwicklungssprung, Leben mit Kindern, Stillzeit

Ein Woche ist schon wieder vergangen seit Emilia zum aller ersten Mal Brei gegessen hat. Zeit, sich an eine neue Sorte zu wagen. Ich hatte ja bereits erzählt, dass ich plante, als nächstes Knollen-Fenchel zu füttern. Da mein Mann allerdings am Freitag auf dem Wochenmarkt richtig knackige Bio-Pastinaken ergattert hatte, habe ich kurzerhand auch noch Pastinakenbrei gekocht und wieder in Eiswürfelform eingefroren. Nun hatten wir die Qual der Wahl, und letztere fiel dann schließlich doch auf Pastinakenbrei. Heute gab es diesen allerdings noch nicht pur, sondern 1:1 gemischt mit Möhrchen, von dem ich heute wieder neuen gekocht habe, weil die erste Ladung „Breiwürfel“ schon fast aufgegessen ist.

 

 

Es ist wirklich unglaublich, mit was für einem Appetit sie isst. Natürlich bin ich sehr froh darüber, aber es fasziniert mich trotzdem jeden Tag auf’s Neue :-) Gestern habe ich mir mal den Spaß gemacht, die Anzahl der von ihr verzehrten Eiswürfel Brei mit Wasser aufzufüllen und in ein leeres Standard-Babybreiglas zu füllen. Sie hatte ein 3/4-Glas verdrückt (was ungefähr 150g entspricht). Ich habe das Gefühl, dass sie gerade wieder einen enormen Wachstumsschub durchlebt. Tagsüber isst sie wie ein Scheunendrescher und trinkt trotzdem noch genauso viel wie sonst, und nachts wacht sie zur Zeit einmal mehr als sonst auf, um gestillt zu werden. Das ist ganz schön anstrengend. Andererseits sehe ich an ihr auch täglich so große Entwicklungsfortschritte. Vorgestern hat sie beispielsweise zum ersten Mal im Liegen auf dem Bauch ihren Schnuller gegriffen und dann auch noch in den Mund gesteckt, anstatt zu versuchen, ihn direkt mit dem Mund wieder „einzusammeln“. Außerdem plappert sie immer munterer drauf los. Neuerdings hat sie die Angewohnheit am Schluss jedes „Satzes“ langgezogen mit tiefer Stimme eine Art brummend klingenden Seufzer anzuhängen. Schwer zu beschreiben, aber sehr amüsant :-) Außerdem ist unser Kind tagsüber länger wach und noch aufmerksamer. Sonst hielt sie immer nur um die 1 1/2 Stunden ohne Schläfchen durch, nun sind es schon im Schnitt 2 1/2. Besonders schön ist aber, dass Emmi jetzt so richtig herzhaft lachen kann, wenn man mit ihr herumalbert. Ob Kitzeln oder unter den Armen halten und in die Luft „werfen“ (natürlich ohne sie wirklich loszulassen): das sind unglaublich schöne Momente, die ich trotz der anstrengende Nächte auf keinen Fall missen möchte.

 

hinten: Möhre pur, vorne: Möhre-Pastinake

 

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